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Museumstramway Mariazell
elektrifiziert ! Unter dem Motto "Tram
Tam Tam" fand am Samstag, 16. Juni 2001
ab 10 Uhr das Fest zum 25
jährigen Jubliäum der "Museumstramway Mariazell"
statt, bei dem gleichzeitig die Aufnahme des elektrisches
Betriebes erfolgte.
Wiens erste elektrische Garnitur:
Triebwagen Type A & Beiwagen Type q
Die Sensation war jedoch die
Auferstehung der bereits als verloren geglaubten ersten elektrischen
Garnitur Wiens aus dem Jahre 1897, welche in diesem Zusammenhang der
Öffentlichkeit in Betrieb präsentiert wurde.

Durch die Rekonstruktion eines
aufgefundenen Original Wiener A-Fahrgestell und des dazugehörenden
q-Beiwagen, welcher als Gartenhaus endete, konnte von der osteuropäischen
Vertragswerkstätte der "MT Eisenbahnbedarf HandelsgmbH"
Mariazell (Geschäftsführer Alfred Fleissner)
der A-Triebwagen Nr.7m - gebaut 1896 in Graz - und des Beiwagen
Type q BBG-Nummer 1020 (gebaut 1884 in Simmering als
Pferdebahnwagen der WT Nr. 623 - BBG Type q Nr. 1020 - WStB
Nr. 1446, im Jahre 1917 an die Grazer Straßenbahn abgegeben) für
die Nachwelt gerettet werden.

Der A-Triebwagen 7m vor der Fertigstellung in der
Werkstätte und am Eröffnungstag in seiner ganzen Schönheit.

Der A 7m auf der neu elektrifizierten Strecke und
das Wageninnere.

Der q-Beiwagen als erste Beiwagentype für den elektrischen Betrieb in
Wien im Jahre 1897. Auch ein Schmuckstück.
Weiters konnte der restaurierte Triebwagen CMg 1607 der
ehemaligen
Wiener Stadtstrecke der Lokalbahn Wien-Preßburg und auch der
vorbildlich restaurierte Wiener Triebwagen der Type H Nr. 2229
in Betrieb bewundert werden.

Der LWP-Triebwagen CMg 1607 (über die Geschichte des CMg 1607 lesen
Sie unter "50 Jahre VEF" im
nachstehenden Beitrag) und der H 2229 auf der
Strecke und an der derzeitigen Endstelle des elektrifizierten
Streckenteils.

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1950
– 2000:
50
Jahre
Verband der Eisenbahnfreunde
Am Freitag, den 3.
Februar 1950 – also vor über 50 Jahren - fand die Gründungsversammlung
des Verbandes der Eisenbahnfreunde (VEF) statt, nachdem der Verband
bereits am 7. Mai 1947 von Elfried Schmidt proponiert wurde.
Die Zielsetzung des VEF war in den Vereinsstatuten wie folgt zu lesen:
“Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vielen Freunde
der Eisenbahn, ob Fachleute oder Laien, zu sammeln und in ihren
Bestrebungen zu unterstützen. Da es allgemein (damals) schwierig ist
(war), Unterlagenmaterial über das Eisenbahnwesen zu erhalten, soll den
Mitgliedern des Verbandes die Möglichkeit offen stehen durch
eisenbahntechnische Vorträge, durch Exkursionen und durch Einsicht und
Erwerb von Lichtbildern (komplette Typensammlungen) und Zeichnungen ihr
Wissen auf dem Gebiet des Eisenbahnwesens zu erweitern und zu
vertiefen.“
Elfried Schmidt der Gründer und Motor des
VEF war bis zu seinem, durch einen Verkehrsunfall verursachten,
Ableben am 24. September 1956 Verbandssekretär und hat sich speziell
durch den Aufbau eines österreichischen eisenbahntechnischen
Bildarchivs, als hervorragender Eisenbahn-Fotograf
- über 2000 Typen-Fotos auf Großformat-Negativen und
weitere 2300 Betriebsaufnahmen nach der sogenannten „Wiener Schule der
Eisenbahnfotografie“ - und
durch die Rettung des Gleichstromtriebwagens ET 4924.05 ex CMg 1607 der
Wiener Stadtstrecke der ehemaligen Lokalbahn Wien-Preßburg und des
ehemaligen Hofsalontriebwagens Nummer 200 der Wiener Lokalbahnen WLB,
verdient gemacht.

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Der Gleichstromtriebwagen ÖBB ET 4924.05 (später wieder LWP CMg 1607)
vor der Übernahme durch den VEF im Jahre 1954 vor der Lokremise in Groß
Schwechat. Dahinter der ET 4924.03 (ex CMg 1605) [linkes Bild].Der Hofsalonwagen WLB 200 noch vor dem Kauf durch den VEF [rechtes Bild].
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Der ÖBB-Triebwagen 4924.05 wurde im Jahre 1954 von den ÖBB um einen
Anerkennungsbetrag von zehn Schilling (offiziell per Ausscheidungsdatum
25. September 1954) gekauft. Der WLB-Hofsalonwagen 200 wurde im Jahre 1955
von den WLB um den Schrottpreis von 5000 Schilling (offiziell per 26.
September 1955) erworben. Damit war der Grundstock für die
Schienenfahrzeugsammlung des VEF gelegt.


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Beide Wagen bei der Überstellung zum Aufstellungsplatz
im WLB-Bahnhof Wien-Wolfganggassse am 5. Oktober 1955 und beim
Übergabefestakt. Generaldirektor Hofrat Dr. Maximilian Schantl bei der Ansprache,
rechts hinter ihm Verbandssekretär Elfried Schmidt und Geschäftsführender
Vizepräsident des VEF Dr. Fritz Karner, Pressechef der ÖBB. Unter den
Zuhörern in der ersten Reihe Mitte, Werberefernt Alois Ployer, Gründer
und Verleger der Zeitschrift "Eisenbahn".
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Diese beiden Triebwagen wurden am Samstag, den 8. Oktober
1955 auf ihrem neuen Standort hinter der Remise der Wiener Lokalbahnen
in der Eichenstraße - vom damaligen Präsidenten des VEF, Generaldirektor
Hofrat Dr. Maximilian Schantl, den Mitgliedern als Verbandsheim für
Zusammenkünfte übergeben.

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Die Aufstellung der Wagen hinter der WLB-Remise
Wolfganggasse mit Zugang von der Eichenstraße aus [Bild links]. Im
Wageninneren des WLB 200 an einem Verbandsabend. Viele bekannte Gesichter
sind zu sehen: zum Beispiel ganz rechts vorne der jetzige
Verbandspräsident Mag. Alfred Luft.
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Nach dem Tod des Gründers des VEF, Verbandssekretär
Elfried Schmidt, hat der damalige Schriftführer Helmut Portele dessen
Aufgaben übernommen, den Verband reorganisiert und neue Ziele definiert.
Die Schwerpunkte des neuen Arbeitsprogramms lagen im Aufbau einer
Dokumentation des österreichischen Eisenbahnwesens - auch durch Erhaltung
von Originalfahrzeugen samt dazugehöriger
Betriebseinrichtungen - und im Betreiben einer aktiven Verkehrspolitik
mit Interessenvertretung der Fahrgäste. Bereits im Jahre 1957 hatte
er eine Liste aller historisch und konstruktiv wertvoller
Schienenfahrzeuge erarbeitet, die auch die Grundlage zur Erhaltung im
Rahmen des Österreichischen Eisenbahnmuseums (ÖEM) wurde.
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Fahrzeugsicherung für das Österreichische
Eisenbahnmuseum: Hinterstellung der Sammlung in der Zugförderung
Wien-Süd - bereits ohne Heizhaus. Dieses wurde, um es nicht erhalten zu
müssen, einfach abgerissen. Dadurch standen die Fahrzeuge plötzlich im
Freien (1967).
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Neben der Sicherung von Triebfahrzeugen - damals
hauptsächlich Dampfloks - für das ÖEM, legte er besonderen Wert auf die
Erhaltung von Wagen, denn ein Eisenbahnzug besteht ja nicht nur aus
Lokomotiven. Die ersten Vollbahn-Reisezugwagen – ex StEG Ci 1018, kkStB Cu 9424 und der Dienstwagen De 15151 – konnten in den
Museumsstand des ÖEM übernommen werden. Und auch die ersten Wagen von
der GKB – die bekannten Südbahn-Flachdachwagen – und später auch
Wagen von den StLB, Stern & Hafferl, von den ÖBB (ex KFNB, ÖNWB,
StEG, EWA, kkStB und BBÖ),
und zwar nicht nur Zweiachser, sondern auch die ersten Vierachser-Reisezugwagen, Speise- und Schlafwagen, von der Österreichischen Post der
Dreiachser F3h 83000 und auch der ehemalige Informationswagen des
Tourismusverbandes für Wien - wurden von ihm in die Wagensammlung des VEF
eingereiht.
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Wagensammlung in der Zugförderung
Wien-Franz-Josefs-Bahnhof im Jahre 1970: Zur provisorischen Sicherung
wurden beschädigte Fenster mit starker Baufolie verschlossen, teilweise
auch ganze Wagen "eingepackt". Hier der ÖBB 36 080 ex EWA Ci
1154, Baujahr 1918. Dahinter der Stern&Hafferl
Bi 24 203 ex kkStB Ci 9624, ein typischer Lokalbahn-Personenwagen [Bild
links]. Der weit ab von Bahngleisen in Auhof aufgestellte
Informationswagen der Stadt Wien - ex ÖBB Bi 46 002 / ÖNWB C 70 607 -
wurde für die Wagensammlung, mittels Straßenroller in der Nacht vom 29.
auf den 30. April 1974, wieder ins ÖBB-Netz gebracht [Bild rechts]
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Von diesen konnten mehrere Wagen betriebsfähig für
Sonderfahrten und Filmaufnahmen verwendet werden. Weiters wurden von den
Steiermärkischen Landesbahnen - durch Vermittlung von Dipl-Ing.Gerhard
Mayr (ihm ist auch die Erhaltung des ehemaligen Pferdebahnwagens s2
1504 in Wien zu verdanken) - nach der
Umstellung der Lokalbahn Peggau-Übelbach auf Wechselstrom 15kV/16,66 Hz
beide Triebwagen Te 1 & Te 2 vom VEF übernommen und der jüngere aus
1928 als Klubwagen für die Zweigstelle Graz verwendet, der Wagen aus dem
Jahre 1919 – mit wunderschönem Innenraum aus Mahagoni-Holztäfelung –
ging leider in den Siebziger-Jahren, gemeinsam mit einigen Personenwagen,
verloren.
Leider haben auch beim VEF, wie bei vielen Vereinen,
Störenfriede eine gewisse Tradition. Hier klingt immer noch die Kritik am Arbeitsprogramm
in den Ohren: „Fahrzeugerhaltung soll das Österreichische
Eisenbahnmuseum, Verkehrspolitik sollen die Abgeordneten im Parlament machen“.
Es gab und gibt immer nur ein paar Mitglieder, die wirklich für die
Vereinsziele aktiv arbeiten und immer einige Wenige, welche alles, was die
wirklich aktiven Mitarbeiter leisten, nur negativ kritisieren – oder,
wenn die Arbeit erfolgreich ist, sich selber als Urheber bezeichnen. Denn:
„Der Erfolg hat viele Väter“ aber „der Misserfolg ist ein
Waisenkind“!
Vor 40 Jahren: 1960 – Die zweite Rettung von CMg 1607 und WLB 200
Durch die exponierte Aufstellung der Klubwagen hinter
der Remise der WLB, waren die Fahrzeuge leider sehr der Witterung
ausgesetzt und litten im Laufe der Zeit sichtlich darunter.
Als die Aufstellungsfläche der Klubwagen hinter der
WLB-Remise zu Beginn des Jahres 1960 dem VEF gekündigt wurde, ergriffen
einige Vorstandsmitglieder die Gelegenheit um die Wagen loszuwerden. Sie
behaupteten, dass die Wiedereingleisung der vom Gleisnetz abgetrennten,
auf kurzen Gleisstücken quer
zur Gleisachse der Betriebgleise stehenden Fahrzeuge, aus finanziellen Gründen
nicht möglich wäre und diese daher an Ort und Stelle verschrottet werden
müssten. Der Schrotthändler, der dies durchführen würde, war auch
schon organisiert. Man hätte alle Möglichkeiten geprüft und wäre
leider zu dieser Erkenntnis gekommen. Dies wurde ohne Kontaktaufnahme mit
dem für die Klubfahrzeuge zuständigen damaligen Verbandssekretär Helmut
Portele an den Verbandsvorstand berichtet und dieser beschloss darauf,
gegen die Stimme von Portele, die Verschrottung.
Portele gab sich mit dieser Entscheidung jedoch nicht
zufrieden und ging zum damaligen Wiener Bürgermeister Franz Jonas und organisierte,
dass die Wiener Berufsfeuerwehr die Wiedereingleisung der Klubwagen CMg
1607 und WLB 200 im Zuge einer Übung kostenlos durchführte.
Nur der ebenfalls historisch interessante vierachsige
ÖBB-Personenwagen C4i 42000 (ex Kremstalbahn), welcher Eigentum des
„Ersten Österreichischen Eisenbahn-Modellbahn-Clubs“ war, konnte
nicht gerettet werden.
Am 23. Mai 1960 wurde der CMg 1607 und
am 24. Mai 1960 der WLB 200 wieder eingegleist und damit vor
der Verschrottung gerettet.

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Wiedereingleisungsarbeiten der Wiener Berufsfeuerwehr am
23. & 24. Mai 1960 im WLB-Bahnhof Wien-Wolfganggasse.
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Am 29. Juni 1960 erfolgte schließlich die Überstellung
von der WLB-Remise Wien-Wolfganggasse über Inzersdorf – Maxing – St.
Veit an der Wien und Penzing, in den ÖBB-Bahnhof Hütteldorf-Hacking
(heute Wien-Hütteldorf) wo sie auf einem von den ÖBB gemieteten Gleisstück
am Bahnsteig 5 abgestellt wurden und weiterhin als Klubwagen für die wöchentlichen
Zusammenkünfte dienten.

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Überstellung der Klubwagen durch die Wiener Lokalbahnen
am 29. Juni 1960 mit WLB-Triebwagen 227 und WLB-Dampflok Nr. 71
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An einem Dienstagabend in den Jahren 1960-69 im
Bahnhof Hütteldorf-Hacking: Die VEF-Klubwagen erfreuen sich regen
Zuspruchs.
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Nach neun Jahren Klubbetrieb im Bahnhof Hütteldorf-Hacking
wurden dann, nach Kündigung des Hinterstellungsplatzes wegen vorgesehener
Umbauarbeiten der Gleisanlagen durch die ÖBB, die Wagen am 25. April 1969
auf dem umgekehrten Weg über die WLB wieder ins Wiener Straßenbahnnetz
überstellt und landeten endlich vom Wetter geschützt in der Halle 4 des
WVB-Betriebsbahnhofes Ottakring wo das „Wiener Tramwaymuseum“
untergebracht war.
Die Rücküberstellung am 25. April 1969 ins Wiener
Straßenbahnnetz von Hütteldorf-Hacking über Maxing zur WLB mit der ÖBB
52.6891, der WLB-81 und dem WLB-Triebwagen 226. Von der WLB nach
Ottakring erfolgte die Überstellung mit dem M 4101.
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Die „Arbeitsgruppe VEF-Fahrzeugerhaltung“
Im Jahre 1969 konnte auch endlich die von
Helmut Portele initiierte „Arbeitsgruppe VEF-Fahrzeugerhaltung“
realisiert werden. Zuerst wurde die von ihm im Jahre 1966 gegründete
Sammlung „Wiener Tramwaymuseum“ als VEF-Arbeitsgruppe
eingegliedert. Sein erster und damals einziger Mitarbeiter in der
Arbeitsgruppe „Wiener Tramwaymuseum“ war Alfred Fleissner, der spätere
Gründer der „Museumstramway St. Pölten“ und der
„Interessengemeinschaft Museumstramway Mariazell“.
Obwohl von seiten der Mehrheit der Funktionäre und
vieler der sich an Verbandsabenden „profilierender“ Mitglieder des VEF
dem ganzen Komplex wenig „Gegenliebe“ entgegengebracht wurde, war es
das Bestreben von Portele, die de facto von ihm privat unternommenen und
finanzierten Schritte in Richtung auf Sammlung historischer
Schienenfahrzeuge vor der Öffentlichkeit als Arbeitsgruppe unter die
Marke „VEF“ zu stellen, um dem VEF Ansehen zu verschaffen.
Andererseits verhielt sich der VEF der Sammlung gegenüber
nach wie vor ablehnend, was im
Fehlen jeglicher finanzieller oder organisatorischer Unterstützung zum
Ausdruck kam und letztendlich Ende 1971 zum Beschluss des VEF-Vorstandes
zur organisatorischen Trennung von der Arbeitsgruppe „Wiener
Tramwaymuseum“ führte, um sich keines finanziellen oder rechtlichen
Risikos auszusetzen.
Der Leiter der VEF-Fahrzeugerhaltung Ing. Helmut
Portele versuchte trotzdem, gemeinsam mit dem damaligen VEF-Schriftführer
und heutigen Präsident des VEF, Mag. Alfred Luft und dem Leiter des Feld-
und Industriebahnmuseums Ing. Horst-Wilhelm Kurdiovsky, weiter die Erhaltung
historisch und konstruktiv wertvoller Schienenfahrzeuge zu gewährleisten
und in regelmäßigen Gesprächen mit dem Leiter des Österreichischen
Eisenbahnmuseums der ÖBB Dipl-Ing.Dr. Max Schober Überzeugungsarbeit zu
leisten. Einer der wichtigsten Mitstreiter war dabei auch der
Chefredakteur der Zeitschrift „Eisenbahn“ Alfred Horn.
Doch auch außerhalb des Eisenbahnmuseums und des VEF
hatte sich die Zeit gewandelt. Die jahrelange Vorarbeit einiger Pioniere für eine
Erhaltung von historischen Schienenfahrzeugen - als „Nostalgie“ noch
nicht modern war - hatte sich gelohnt.
Überall in Österreich bildeten sich Gruppen,
welche sich der musealen Betreuung von historischen Schienenfahrzeugen
widmeten.
Um die oft überschneidenden Arbeitsgebiete der
einzelnen Gruppen in Bezug auf Erhaltung, Ersatzteilversorgung und Werbung
für die einzelnen Projekte zu koordinieren wurde vom Leiter der VEF-Fahrzeugerhaltung
am 20. November 1971 eine Arbeitstagung in Wien veranstaltet.
An dieser Veranstaltung nahmen neben dem Österreichischen
Eisenbahnmuseum (ÖEM) – Dipl-Ing. René
Desbalmes, der Club 760 – Ing. Friedrich Haftel, der Verein Kärntner
Eisenbahnfreunde (VKEF) – Hansgeorg Prix, der Freundeskreis der
Zillertalbahn (FZB) – Hellmut Dietscher, der Fremdenverkehrsverband
Steyr (Steyrtalbahn) – Bürgermeister Josef Fellinger, der
Museumsbahnbetrieb Montafon (MBM) – Ing. Karl Zwirchmayr, die
VEF-Fahrzeugerhaltung Erzbergbahn – Mag. Horst Knely, die
Fahrzeugerhaltung der Bregenzerwaldbahn – Wilhelm Galehr, der Steiermärkische Landesbahnen
(StLB) - Dipl-Ing. Gerhard Mayr, die
VEF-Fahrzeugerhaltung SVB und Stern & Hafferl – Ing. Max Wagner, das Wiener Tramwaymuseum (WTM), das
Tramway-Museum Graz (TMG) – Gerhard Schweyer, die Fahrzeugerhaltung
Innsbruck – Walter Kreutz, die Museumstramway St. Pölten (MSP), das
Feld- und Industriebahnmuseum (FIM) – Ing. Horst-Wilhelm Kurdiovsky und
das Österreichische Museum für Feldbahnen (ÖMF) – Egon Charlemont,
teil.
Es war die erste Veranstaltung aller österreichischer
Eisenbahnvereine zur Fahrzeug- und Museumsbahnerhaltung, welche in
der Gründung einer Gemeinschaft von Partnervereinen unter Führung des
VEF mündete.
Das Mitteilungsblatt war seit Gründung des VEF die
Zeitschrift „Eisenbahn“ (Herausgeber: Alois Ployer), ab 1970 die
„VEF-Nachrichten“, dann 1974 der „Verkehrsreport“
und ab September 1975 das verbandseigene Informationsblatt „Die
Schiene“. In diesem werden auch Mitteilungen aller Partnervereine
veröffentlicht.
Als nach langer Vorarbeit im Jahre 1972 das
„Wiener Tramwaymuseum“ in der Halle 4 der Straßenbahnremise Ottakring
als offizielles Wiener Museum eröffnet werden konnte, wurde als Voraussetzung für eine Unterstützung
des Museums durch öffentliche Stellen die rechtliche Grundlage als
selbstständiger Verein genannt. In Folge wurde zwischen den
Wiener Stadtwerken und dem Verein „Wiener Tramwaymuseum“ ein Kauf- und
Optionsvertrag über alle für die Sammlung zu erhaltenden Fahrzeuge der
Wiener Verkehrsbetriebe abgeschlossen und damit insgesamt 154 Fahrzeuge
vertraglich gesichert. Davon gingen leider viele Wagen durch verschiedene
Umstände verloren.
Im Jahre 1986 übersiedelte dann ein Teil, 1992 die
gesamte Sammlung von Ausstellungsfahrzeugen und dazugehörigen Exponaten
vom Bahnhof Ottakring in den ehemaligen Betriebsbahnhof Erdberg, wo sie
nun unter Leitung der Wiener Verkehrsbetriebe (jetzt: Wiener Linien GmbH
& Co KG) als „Wiener Straßenbahnmuseum“
- das größte auf einen Betrieb konzentrierte Stadtverkehrsmuseum der
Welt - weiterhin öffentlich zugänglich ist.
Vom Klubwagen zum Sonderzugs-Betriebswagen
Die beiden Klubwagen des VEF - WLB 200 und CMg 1607 -
wurden, ihrer Aufgabe entsprechend, ohne Inneneinrichtung erhalten. Der
Hofsalonwagen WLB 200 hatte auch beim Kauf bereits keine elektrische
Ausrüstung.
Für den Klubbetrieb wurden große Tische und Sessel
beschafft, um den Platz so gut wie möglich nutzen zu können. Nach der
Hinterstellung der Wagen im Wiener Tramwaymuseum im Jahre 1969 endeten
auch die wöchentlichen Klubabende in diesen. Die Zusammenkünfte wurden,
wie parallel schon immer üblich, in ein Restaurant verlegt.
Nach Gründung des Vereins „Niederösterreichisches
Lokalbahnmuseum“ (NÖLBM) durch Mag. Herbert Prowaznik im Jahre
1972, wurden die beiden Klubwagen LWP CMg 1607 und WLB 200 vom NÖLBM als
Dauerleihgabe übernommen.
Der Hofsalonwagen WLB 200 konnte nach
Rekonstruktion in den Werkstätten der ISTG und WLB unter Verwendung von
Ersatzteilen der ehemaligen Wiener Stadtbahnwagen N 2717 und n 5565
(Motore, Achsen, Schützensteuerung) im Juli 1977 als betriebsbereiter
Triebwagen – später leider nicht mehr mit dem Original-Stromabnehmer -
wieder bei den Wiener Lokalbahnen für Sonderfahrten in Betrieb genommen
werden.
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Die Überstellung des Hofsalonwagens WLB 200 vom WTM in Ottakring
zur ISTG-Werkstätte in Inzersdorf erfolgte mit dem M-Triebwagen 4021 in der Nacht des 30. November 1973.
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Der mit elektrischer Ausrüstung rekonstruierte Hofsalonwagen am 26.6.1977 mit
dem Original "Berliner Bügel" [Bild links] und später - nach
Bügelbruch - mit dem normalen Scherenstromabnehmer [Bild rechts].
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Der Triebwagen der Wiener Straßenbahnstrecke der Lokalbahn
Wien-Preßburg (LWP) CMg 1607 wurde vom NÖLBM an den Gründer und Leiter
der „IG Museumstramway Mariazell“ Alfred Fleissner als Leihgabe
übergeben, welcher den Wagen durch die Hauptwerkstätte der Brünner
Verkehrsbetriebe, gemeinsam mit dem ehemaligen LWP-Beiwagen Ch 1531(1533),
wieder in betriebsbereiten
Zustand mit Inneneinrichtung restaurieren ließ.
Der Beiwagen, zuletzt ÖBB-Kompressorwagen X
501.0107, welcher als Eigentum des Österreichischen Eisenbahnmuseums als
Dauerleihgabe vom NÖLBM übernommen wurde, war der ehemalige Ch 1533 der
Stadtstrecke der LWP. Durch diverse Umbauten und Anbringung einer normalen
Zug- und Stoßvorrichtung durch die ÖBB war jedoch das Untergestell nicht
mehr verwendbar.
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Der ex LWP-Beiwagen Ch 1533 noch als Kompressorwagen ÖBB 959001
und mit Straßenbahnkupplung am 23.2.1958 in Wien Ost [Bild
links]. Der von der Hauptwerkstätte der Brünner Verkehrsbetriebe restaurierte Zug der LWP CMg 1607 + Ch 1531
[Bild rechts].
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Glücklicherweise konnte mit Hilfe der Brünner Straßenbahnfreunde
das Untergestell des im Jahre 1944 von der Deutschen Reichsbahn -
gemeinsam mit den Triebwagen DRB ET 187.22 (ex CMg 1601), DRB ET
187.24 (ex CMg 1606), DRB
ET 187.26 (ex CMg 1608) und dem Beiwagen DRB EB 187.25 (ex Ch 1529) - im
Bahnhof Frischau hinterstellten Beiwagens Ch 1531 (DRB EB 187.27) erworben
werden und da auch der Wagenkasten fast einem Neubau entsprach, wurde der
Wagen nach seinem Untergestell als Ch 1531 bezeichnet.
Die Auslieferung des restaurierten Zuges der LWP
CMg 1607 + Ch 1531 fand im Dezember 1996 statt.
Eisenbahnmuseen und Museumsbahnen heute
Viele der einst von VEF-Mitarbeitern gegründeten
Sammlungen sind heute selbstständig. Heute gibt es viele Vereine und Gruppen, welche sich
der Erhaltung von Museumsfahrzeugen und Museumsbahnen widmen. Allen voran
der 1.ÖSEC mit dem „Eisenbahnmuseum Strasshof“
(1984) – „Das
Heizhaus“ - als Betreuer der meisten Fahrzeuge
des Österreichischen Eisenbahnmuseums des Technischen Museums Wien, die
„ÖGEG - Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte“
(1974/1976) und die „Brenner & Brenner
Dampflokomotiv-Betriebsgesellschaft“ des Ing. Edmund Brenner (1979), dem
viele Dampfloks und Wagen ihre Betriebsfähigkeit verdanken - und
viele andere (siehe unter „Nostalgie“). Und selbst die
ÖBB
haben - spät aber doch – ihr Herz für die "Nostalgie“ entdeckt und wurden zum größten
Veranstalter auf diesem Gebiet.
Und der Geist der ersten Arbeitstagung der
VEF-Fahrzeugerhaltung von 1971 und die damit verbundene Zusammenarbeit
mit Partnervereinen ist geblieben und hat die Jahrzehnte überdauert.
Zu den österreichischen Partnervereinen des
VEF zählen heute, neben der Betriebsgemeinschaft mit dem „WTM - Wiener Tramwaymuseum“, der „Club 56 – Eisenbahnfreunde Radkersburg“,
der „Club 598 – Freunde der Ybbstalbahn“ in Waidhofen an der Ybbs,
der „Club
760 – Verein der Freunde der Murtalbahn“ in Murau,
der „Club U44 – Freunde der
Feistritztalbahn“ in Graz, dem
„FIM
- Feld- und Industriebahnmuseum“ in Freiland, die „ÖGEG - Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte“ in Linz, der „ÖGLB
- Österreichische Gesellschaft für Lokalbahnen“, der „StEF - Verein "Steirische Eisenbahnfreunde"
“ in Graz und der „VÖMEC – Verband österreichischer
Modelleisenbahnclubs“.
Nach wie vor kann der VEF auf eine umfangreiche Sammlung
von Normalspur- (fünf Dampfloks - zwei davon [91.107 & B-n2t
"Brünn"] betriebsfähig, 25
Loks mit Verbrennungsmotoren, einer Zweikraftlok, sechs E-Loks, einer
Akku-Lok, zwei Dieseltriebwagen - einer davon [VT 41.03] betriebsfähig, 31
Reisezug-, 9 Dienst-/Postwagen und einer großen Zahl von Güterwagen und
Spezialfahrzeugen) und Feldbahnfahrzeugen (600mm-Spurweite: fünf
Dampfloks - drei davon betriebsfähig, 46 V-Triebfahrzeuge, fünf
E-Triebfahrzeuge, eine Akku-Lok, eine Preßluftlok, 9 Personenwagen und
verschiedene Güterwagen und Spezialfahrzeuge) im "Eisenbahnmuseum Groß Schwechat" (in den ehemaligen Zugförderungsanlagen der Lokalbahn
Wien-Preßburg) verweisen. Und auch der Sonderzugsbetrieb der Arbeitsgruppe
Straßenbahn des VEF, in der Betriebsgemeinschaft mit dem WTM, kann sich
sehen lassen.
Einige Bilder
von der Fahrzeugsammlung des Eisenbahnmuseums Groß Schwechat des VEF:
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Obwohl leider auch im Freien abgestellt, aber in gutem
Zustand: der kkStB-Personenwagen BC 3517 [Bild links] und die Stern&Hafferl
Bo'Bo'
- Gleichstrom-E-Lok E
20 001 ex Wöllersdorfer Lok I (Baujahr 1915) [Bild rechts]. Positiv zu
vermerken sind, neben den Personenwagen, auch die große Anzahl von
erhalten gebliebenen Güterwagen und Spezialfahrzeugen.
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Die vielen im Freien abgestellten Fahrzeuge würden eine
Halle verdienen. Oder sie müssten wenigstens "verpackt" werden.
Hier der ÖBB-Triebwagen 5029.01 - dahinter der Speisewagen 2057 [Bild
links] -
und die ÖBB-Elektrolok 1161.020 [Bild rechts].
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Die 1'E-h2-Dampflokomotive 50.3670 (gebaut bei
Skoda unter der Fabriks-Nummer 1199 im Jahre 1941) mit Mischvorwärmer wird ebenso hier erhalten, wie Motorturmwagen
und Kleindieselloks.
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Ein Einblick in die Museumswerkstätte zeigt nicht nur
die in Arbeit befindliche 91.107, sondern auch die vorbildlichen
Restaurierungsarbeiten am Personenwagen ex ÖBB Bi 46002 gebaut 1902 von
Ringhoffer/Smichov für die Österreichische Nordwestbahn mit der
Bezeichnung C 70 607.
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In der Halle gut geschützt: die Preßburgerbahnlok LWP
Eg 2 (Baujahr 1912) und
Preßburgerbahnvierachser [Bild links], der StEG-Personenwagen BC 1018 (Baujahr 1888)
und der kkStB-Dienstwagen De 15151 (Baujahr 1890) [Bild rechts].
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Am Samstag, 2. und Sonntag, 3. September 2000
feierte der VEF sein 50 Jahr-Jubiläum mit "Schwechater
Dampftagen" im "Eisenbahnmuseum Groß Schwechat". Man konnte die
Ausstellung - mit Videovorführung im Post-Dreiachser F3h 83000 -
besichtigen, sich über die Leistungen in Fahrzeugerhaltung informieren
und mit Feldbahnzügen, mit Dampfloks bespannt, zwischen den Hallen
pendeln. Ein Dampf-Sonderzug mit der 77.250 von Brenner&Brenner
verkehrte zwischen dem Wiener Südbahnhof (Ost) und Groß Schwechat.
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Bei der VEF-Generalversammlung 1974 wurde, über Antrag
von Ernst Kabelka, der Kauf der 1'C-n2vT-Lokalbahnlok beschlossen. Dieser
hat nicht nur in der von ihm redigierten Zeitschrift "Schienenverkehr
aktuell" die "Aktion 91" als Spendenaufruf ins Leben
gerufen, sondern auch selbst großzügig gespendet. Das linke Bild zeigt
den Zustand der 91.107 im Jahre 1974 abgestellt am Schrottgleis in
Straßhof, das rechte Foto die verbandseigene 91.107 bei der 200. Sonderfahrt des VEF am 23. September 2000.
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Wir wollten in diesem Beitrag den Schwerpunkt auf
die museale Schienenfahrzeugerhaltung legen und die Personen nicht
vergessen, die sich als Pioniere in der Anfangszeit verdient gemacht haben. Über die
VEF-Sonderzüge,
Vorträge und Mitgliederzusammenkünfte wurde und wird noch genug
geschrieben werden, obwohl auch hier der VEF auf eine stolze Statistik
verweisen kann. Mit 200 - in Worten: zweihundert - (die
erste Spezial-Sonderfahrt war am 6. Oktober 1962 organisiert vom späteren
VEF-Organisationsrefenten Ing. Hellmut
Schwarz) und über
160 Schulfahrten (erste Schulfahrt am 26. Jänner 1964) wurde der VEF auch
außerhalb der Eisenbahnfreunde-Szene bekannt. In diesem Zusammenhang darf
auch auf die Leistungen des zweiten Organisationsreferenten Johann
Kössner,
welcher die meisten Sonderfahrten des VEF organisierte, nicht vergessen werden.
Doch ein Teil der Zielsetzung ist leider im VEF
vollkommen untergegangen: die Verkehrspolitik.
Aber auch hier gibt es inzwischen aktive
Vereinigungen wie der „Verkehrsclub Österreich - VCÖ“ und der
„Verein Fahrgast - Die österreichische Fahrgastvertretung“,
sowie die Zeitschriften „Der Spurkranz“ (ursprünglich
-1967 - von Peter Pospischil & Peter Schmied, jetzt von Friedrich Rodt als
Herausgeber)
und „Eisenbahn“ – Österreich (Alfred Horn) mit ihren
verkehrspolitischen Beiträgen.
Dieser Rückblick sollte möglichst objektiv sein und
hat daher passagenweise auch Kritik anklingen lassen. Doch bei aller
Kritik muss doch gesagt werden, dass "Fehler-Machen" zum "Mensch-Sein" einfach
dazugehört und es hundertmal höher zu bewerten ist, wenn sich Menschen
bemühen, etwas zu bewegen, als völlig fehlerfrei (?) zu sein, indem sie
nichts tun.
Dem VEF und seinen Mitarbeitern ist in Österreich
viel zu verdanken und so bleibt abschließend nur noch diesem ältesten
österreichischen Eisenbahnfreunde-Verein, dem „VEF – Verband der Eisenbahnfreunde“, zum 50-jährigen
Bestehen
alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft wünschen.
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